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Wieder eine Erfahrung reicher – aber nicht nur im sportlichen Sinne!

 Im zweiten Ligaspiel der Corona – Runde mussten die Herren 65 nochmals auswärts antreten. Am Ende der Welt beim SPG Allmersbach/Unterweissach 1.
Vorgewarnt durch deren erstes klares Spielergebnis war bewusst, dass die sportliche Auseinandersetzung nicht einfach werden würde.
Und die Vorahnung hat sich im Verlaufe der einzelnen Begegnungen bestätigt.

Außer Manne Wolf, der an Position eins seinen Gegner bravourös bespielte und mit 6:4 und 6:2 gewann, waren in den drei anderen Einzeln nichts zu gewinnen.
Positiv zu erwähnen ist, dass Jürgen Käser in dieser Begegnung sein Debüt in der Mannschaft gab. Negativ, aber letztendlich nicht spielentscheidend war,
dass sich Erich durch die provozierende Art seines Gegenspielers beeindrucken ließ. Durch wiederholtes und bewusstes falsches Zählen des Gegners war die
Begegnung komplett vergiftet. Da vergeht der Spaß an der sportlichen Auseinandersetzung.

Die Hoffnung auf ein besseres Abschneiden im Gesamtergebnis lag nun auf den Doppeln.
Mit Kohl/Käser im Doppel zwei und Wolf/Jung im Doppel eins sollte eine Ergebniskorrektur gelingen.
Positiv und im Gleichtakt wurden in beiden Doppeln der erste Satz mit 6:4 gewonnen. In den jeweils zweiten Sätzen kippte das Spiel zu Gunsten der Gegner.
Wieder einmal musste also der Match-Tiebreaker entscheiden. Hier waren es wieder spannende Ballwechsel bis zum Ende.
Beide Matches gingen dann aber knapp mit 7:10 und 8:10 an die Gegner. Die 1:5 Niederlage klingt nun relativ klar, die möglichen Doppelgewinne hätten
das Ergebnis ein wenig positiver erscheinen lassen. C’est la vie!

Niederlage hin oder her – bei sportlichen Auseinandersetzungen ist man sich dessen bewusst, dass nicht immer alles positiv verlaufen kann.
Das macht ja den Reiz der Wettkämpfe aus. Begleitend zu den Wettkämpfen ist es aber traditionell und in der Begegnungskultur üblich,
dass man die Gastmannschaft erstmal begrüßt und sie mit den Gegebenheiten auf der Anlage vertraut macht. Nichts dergleichen ist hier geschehen.
Man wusste zwar im Vorfeld, der Corona – Pandemie geschuldet, dass duschen und umkleiden nicht möglich ist. Das ist ja auch alles OK, bei uns auf
der Anlage wird das sicher auch so ablaufen. Aber uns den Eindruck zu vermitteln, was wollt ihr eigentlich überhaupt hier, so etwas befremdet in höchstem Maße.
Das höchste der Gefühle war der Hinweis hier steht ein Kasten Wasser wenn ihr etwas zu trinken wollt. Von der üblicherweise Bereitstellung einer kleinen
Zwischenverpflegung nach den Einzeln keine Spur. Auch kein Angebot, dass man nach den Begegnungen in eine Gastronomie gehen könnte, um kurz etwas
zusammen zu essen, einfach nichts! Am Ende keine Verabschiedung oder das übliche kurze Resümee der Veranstaltung, einfach schäbig!
Das Auftreten dieser Mannschaft spiegelte sich in deren Arroganz wieder.

Ein leuchtendes negatives Beispiel wie wir es in unserer Vereins- und Mannschaftkultur nie wagen würden unseren Gegner so eine Respektlosigkeit angedeihen zu lassen.

Nun, am nächsten Mittwoch den 15.07.2020 ab 11:00 Uhr bestreiten wir auf unserer Anlage das letzte Verbandspiel in dieser Saison gegen den TC Bernhausen.
Eine kurze Saison wird dann beendet sein.

Tabelle, Spielplan und Ergebnisse gibt es hier...

© Posted on 09. July 2020 by E. Jung